Was macht Ihr Unternehmen?
Seit über drei Jahrzehnten verflogt die DKMS ein klares Ziel: Blutkrebs zu besiegen und erkrankten Menschen durch die Vermittlung einer passenden Stammzellspende eine zweite Chance auf Leben zu schenken. Etwa alle zwölf Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Weltweit sind es sogar alle 27 Sekunden. Für viele Betroffene ist eine Stammzellspende die einzige Chance, den Krebs zu besiegen. Voraussetzung für eine Stammzellspende ist aber eine hohe genetische Übereinstimmung zwischen Stamzellspender:in und Patient:in. Da es weltweit unzählige genetische Kombinationen gibt, stellt die Suche nach dem „passenden Zwilling“ daher eine große Herausforderung dar. Und genau dort setzt das Engagement der DKMS an: Überall in Deutschland engagiert sich die Organisation für die Gewinnung von neuen potentiellen Stammzellspender:innen. Denn je größer und vielseitiger die Stammzellspenderdatei ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine:n passenden Spender:inn zu finden. Zusätzlich zu den Registrierungsaktionen investiert die DKMS auch kontinuierlich in medizinische Forschung und innovative Technologien, um die Erfolgschancen von Stammzelltransplantationen zu verbessern. Auch im globalen Süden ermöglicht die Organisation in enger Zusammenarbeit mit lokalen Krankenhäusern und Transplantationskliniken den verbesserten Zugang zu lebensrettenden Stammzellspenden und leistet damit einen wertvollen entwicklungspolitischen Beitrag zu einem nachhaltigen und strukturellen Fortschritt der medizinischen Versorgungs- und Infrastruktur.
Was sind Ihre konkreten Leistungsbausteine für Stiftungen?
Die DKMS bietet Stiftungen maßgeschneiderte Fördermöglichkeiten in den Bereichen Gesundheit und Medizin, Forschung und Entwicklung, Bildung sowie Förderung des Gemeinwohls an. Je nach Interesse sowie strategischer und inhaltlicher Ausrichtung der jeweiligen Stiftung können Kooperationen sowohl einmalig als auch langfristig angelegt sein. Dank langjähriger Erfahrung und ausgezeichneter Expertise gewährleistet die DKMS eine qualitativ hochwertige und nachhaltige Umsetzung der ausgewählten Projekte. Etablierte Prozesse sowie internationale Vernetzung ermöglichen eine Zusammenarbeit mit großer Reichweite und messbarer Wirkung – ergänzt durch ein professionelles, transparentes und eng mit der Stiftung abgestimmtes Reporting.
Mögliche Förderbausteine:
- Registrierungsaktionen
Stiftungen können Registrierungen neuer potenzieller Stammzellspender:innen unterstützen und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, für Blutkrebspatient:innen weltweit einen passenden Spender zu finden. - Bildungs- und Aufklärungsprogramme an Schulen und Hochschulen
Stiftungen können Bildungsformate, Schulprojekte und Informationsveranstaltungen unterstützen, die junge Menschen über Blutkrebs und Stammzellspende aufklären und zur Registrierung motivieren. - Stärkung des Ehrenamtes und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes
Stiftungen können Ehrenamtsstrukturen stärken, ein solidarisches Miteinander sowie das Gemeinwohl fördern. - Medizinische Forschung und innovative Entwicklung
Stiftungen können wissenschaftliche Projekte in den Bereichen Blutkrebs, Stammzelltransplantation und Diagnostik unterstützen. - Internationale Gesundheitsprojekte
Stiftungen können Initiativen fördern, die den internationalen Zugang zu Stammzelltransplantationen weltweit verbessern – insbesondere in Regionen des globalen Südens mit unzureichender medizinischer Infrastruktur. - „Look Good Feel Better“ Programm
Stiftungen können das „Look Good Feel Better“ Programm unterstützten, welches zusammen mit medizinischen Einrichtungen und Krebsberatungsstellen kostenfreie Kosmetikseminare für erkrankte Frauen und Mädchen anbietet, dank denen sie besser mit den schwerwiegenden Veränderungen ihres Aussehens während einer Krebstherapie umgehen können.
Mit welchen stiftungsspezifischen Fragen waren Sie zuletzt vor allem konfrontiert?
Die DKMS pflegt eine offene und transparente Kommunikation auf Augenhöhe mit ihren Unterstützer:innen. In persönlichen Gesprächen mit Stiftungen werden grundlegende Fragen zur Gemeinnützigkeit sowie zur transparenten und ordnungsgemäßen Verwendung der Mittel besprochen. Darüber hinaus steht die konkrete Wirkung der medizinischen Arbeit im Fokus. Für detailliertere Informationen steht ihnen ein medizinisches Expertenpool zur Verfügung; zudem können bei Interesse das Labor in Dresden und verschiedene Stammzellentnahmezentren deutschlandweit besichtigt werden. Auch die Ausgestaltung langfristiger Partnerschaften sowie die nachhaltige Umsetzung internationaler Programme – insbesondere im globalen Süden – sind zentrale Themen in Gesprächen mit Stiftungen.
Wer ist Ihr Ansprechpartner für Stiftungen?
Laura Plöger
DKMS – Stiftungsreferentin
Telefon: +49 (221) 94 05 82-3743
E-Mail: ploeger@dkms.de
Die Referentin verfügt über langjährige Erfahrung im Gesundheits- und Non-Profit-Bereich sowie in der Betreuung philanthropischer Partner und bringt zudem fundierte Projekt und Programmmanagement-Kenntnisse sowohl in Deutschland als auch im internationalen Kontext mit.
Das Großspender-Team der DKMS betreut Stiftungen unterschiedlicher Typen – darunter Unternehmensstiftungen, Familienstiftungen, Gemeinschafts- und Bürgerstiftungen, Treuhandstiftungen und Förderstiftungen, sowie Privatpersonen und Nachlass- und Testamentspenden.
Wo sind Sie regional aktiv?
Die DKMS verfügt in Deutschland über Büros in Tübingen, Köln und Berlin. Entnahmezenten für eine Stammzellspende sind in Köln und Dresden. Zudem ist die DKMS mit ihren Programmen international tätig und hat weitere Standorte in den USA, Großbritannien, Polen, Chile, Indien und Südafrika. Weitere Einsatzgebiete befinden sich im Aufbau.
Wo erhalten Stiftungen mehr Informationen über Ihre Aktivitäten?
- www.dkms.de
- mediacenter.dkms.de
- DKMS Jahresberichte und Impact Reports








